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Seit 1978 in der wunderbaren Welt der Tasten.

Gründer. Visionär. Vollblutmusiker. – Johann Schadhauser


"Kunst um der Kunst Willen."

Firmengründer Johann Schadhauser baute sein erstes Cembalo noch in seiner damaligen Wohnung. Dem ersten Instrument gingen unzählige Besuche und Studien historischer Originale voraus – unter anderem im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg sowie in Museen in Berlin, Salzburg und Wien. Sein Anspruch war von Beginn an außergewöhnlich: an die große Tradition und die handwerkliche Vollendung des historischen Cembalobaus des 16. bis 18. Jahrhunderts anzuknüpfen.

Das handwerkliche Fundament dafür brachte Johann Schadhauser bereits mit. Bevor er sich dem Klavier- und Cembalobau widmete und darin schließlich seine Meisterprüfung ablegte, war er als Modellschreiner ausgebildet worden.

Neben unzähligen Reparaturen und Restaurierungen an Klavieren, Flügeln und historischen Tasteninstrumenten entstanden in seiner Werkstatt insgesamt 108 eigene Instrumente – darunter Cembali, Clavichorde und Spinette. Jedes davon geprägt von handwerklicher Präzision, historischem Verständnis und seinem ganz persönlichen Anspruch an Klang und Gestaltung.

Johann Schadhauser war Klavier- und Cembalobaumeister, wurde 2010 mit der Oskar-Walcker-Auszeichnung geehrt und brachte seine Erfahrung zudem als Mitglied des Meisterprüfungsausschusses der Musikinstrumentenmacher bei Innung und Handwerkskammer München ein.

Für Michael Kaltenecker, den Enkel von Johann Schadhauser, begann die Geschichte mit Tasteninstrumenten lange bevor daraus ein Beruf wurde. Er wuchs in der Meisterwerkstatt seines Großvaters auf und verbrachte bereits als Kind unzählige „Werkstatt-Samstage“ an dessen Seite – zwischen Klavieren, Flügeln, Cembali, Werkzeugen, Holz und dem unverwechselbaren Geruch einer echten Instrumentenwerkstatt.

Aus kindlicher Begeisterung wurde dieselbe Leidenschaft für Klavier- und Cembalobau, die bereits seinen Großvater angetrieben hatte. Johann Schadhauser gab sein Wissen, seine Erfahrung und sein handwerkliches Verständnis an seinen Enkel weiter und legte damit den Grundstein für die nächste Generation.

Seit 2018 führt Michael Kaltenecker Piano Schadhauser als Inhaber weiter. Dabei geht es ihm nicht darum, Vergangenes lediglich zu bewahren. Die über Jahrzehnte gewachsene Erfahrung wird mit eigenen Ideen, modernen Möglichkeiten und dem Anspruch verbunden, jedem Instrument seinen individuellen Charakter zu erhalten oder neu zu verleihen.

So lebt die Handschrift von Johann Schadhauser in der Werkstatt weiter – nicht als Kopie einer vergangenen Zeit, sondern als Fundament für die Zukunft von Piano Schadhauser.